Gendergerechte Sprache verbindet

„Gendern“ steht in Bezug auf Sprache ganz allgemein für einen Sprachgebrauch, der die Gleichstellung aller Geschlechter in gesprochener und geschriebener Sprache zum Ausdruck bringen will. Unsere Sprache ist ständigen Veränderungen unterworfen, die Sprachentwicklung ist ein Prozess, der die Entwicklung in der Gesellschaft auszeichnet. Was sich im Sprachgebrauch durchsetzen wird, entscheiden am Ende wir alle selbst.

Es gibt keine Vorschriften zum Gendern – und die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN möchte, dass es dabei bleibt. Es ist uns freigestellt, das generische Maskulinum oder aber die weibliche und männliche Form der Ansprache zu wählen. Zahlreiche Studien belegen, dass Frauen und queere Menschen durch das generische Maskulinum unsichtbar gemacht werden.

Wenn es uns wichtig ist, alle Identitäten in unserer Gesellschaft anzusprechen, dann verwenden wir den Genderstern oder ein vergleichbares Zeichen und machen im gesprochenem Wort eine kurze Pause. Das soll signalisieren, dass auch queere, diversgeschlechtliche Personen einbezogen sind.

Die Ratsfraktion der CDU Langenhagen beantragt unter anderem, dass die „Schreib- und Sprechweisen des Genderns nicht verwendet werden“. Dies hätte zur Folge, dass die Gleichstellung der Geschlechter und Identitäten in der Sprache nicht mehr zum Ausdruck gebracht werden darf, auch wenn die Autorin oder der Autor es beabsichtigt.

Einem solchen „Gender-Verbot“ kann die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nicht zustimmen.

“Gendergerechte Sprache – und damit ist weit mehr als der Genderstern gemeint – schließt in unserer geschriebenen sowie gesprochenen Ausdrucksweise alle Geschlechter ein. Sie schließt ausdrücklich nicht aus und sensibilisiert uns, an Minderheiten zu denken und diese zu berücksichtigen. Einfache und verständliche Sprache ist ein wichtiges Anliegen, das wir gerne unterstützen. Dies ist aber auch möglich, ohne jemanden auszuschließen. Wir sind bestrebt, Lösungen für eine sich verändernde Welt zu finden - ohne Verbote,” sagt Silke Musfeldt, stellvertretende Vorsitzende der GRÜNEN Ratsfraktion.

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Tanja Lengies ist unser neues Fraktionsmitglied.

„Hallo liebe Tanja“, so wird unser neues Fraktionsmitglied Tanja Lengies vom Bürgermeister Mirko Heuer in der Ratssitzung am 23.1.2023 begrüßt. Tanja Lengies rückt für Dr. Alexander Cordes, der aus familiären Gründen Langenhagen verlässt, als Ratsmitglied nach. Wir wünschen ihr viel Erfolg!

Endlich wieder - nach zwei Jahren Pause - ein grüner Neujahrsempfang!

Mehr als 70 Teilnehmer*innen verfolgten mit Interesse die Ausführungen der Staatssekretärin im Umweltministerium Anka Dobslaw zu den aktuellen Projekten ihres Ministeriums. Anschließend sprach die neugewählte Landtagsabgeordnete Djenabou Diallo-Hartmann über ihre politische Arbeit. Sie machte deutlich, dass unser Ressourcen verschwendender Lebensstil für den Klimawandel verantwortlich ist und die Folgen des Klimawandels für die Menschen in großen Teilen Afrikas existenzgefährdend sind. Sie hatte am Vortag als parlamentarische Beobachterin an der Demonstration in Lützerath teilgenommen.
So gab es genug Gesprächsstoff für die Gäste, die sich bei einem kleinen Imbiss und Biogetränken stärkten.

Dezember 2022

GRÜNE wollen Baumschutzsatzung nach regionsweiten Regeln

Im Juli 2022 wurde die höchste jemals auf dem Gebiet der Stadt Langenhagen gemessene Umgebungstemperatur aufgezeichnet. Der bisherige Temperaturrekord wurde dabei um 1,2 Grad Celsius übertroffen. Klimaexperten sehen die Beschattung durch großkronige Bäume als wirkungsvoll zur Minderung der von Menschen und Tieren wahrgenommenen, gefühlten Temperaturen. Der gewachsene Baumbestand in Langenhagen ist daher nicht nur in Bezug auf den Natur- und Klimaschutz, sondern auch hinsichtlich des Gesundheitsschutzes von großer Bedeutung.

Die aktuell gültige Schutzregelung für Bäume in Langenhagen läuft Anfang Januar 2023 aus. Die Stadtverwaltung hat aus diesem Grund einen Entscheidungsvorschlag für eine mögliche Baumschutzsatzung erstellt, der aktuell in den Ratsgremien beraten wird. Darin werden drei Varianten für die Bedingungen zur Wahl gestellt, unter denen die Bäume in Langenhagen künftig geschützt sein sollen.

Die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN legt mit einem Änderungsantrag einen vierten Vorschlag vor: Die Grundbedingungen der Baumschutzsatzung für Langenhagen sollen denen der Unteren Naturschutzbehörde der Region Hannover entsprechen. 

Hintergrund für den Vorschlag ist, dass in der gesamten Region die Genehmigungen für das Entfernen oder erhebliche Zurückschneiden von Gehölzen bei der Naturschutzbehörde beantragt werden müssen, sofern keine städtische Baumschutzsatzung existiert. In diesem Fall gilt unter anderem als Grundbedingung, dass in privaten Gärten und Höfen die Fällung eines Einzelbaums ab einem Stammumfang von über einem Meter sowie die Fällung von Baumgruppen einer vorherigen Genehmigung bedürfen. 

Ein schlechterer Baumschutz, auch derjenige der aktuell in Langenhagen geltenden Regelung, ist für die Grünen nicht begründbar. „Die spürbaren Auswirkungen des Klimawandels zeigen: Unsere alten Bäume sind stark gefährdet und gleichzeitig wichtiger denn je“, betont Wilhelm Zabel, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Rat der Stadt Langenhagen. „Eine eigene Baumschutzsatzung für Langenhagen hat den Vorteil, dass unsere Stadtverwaltung für Ausnahmegenehmigungen zuständig ist. Die Grundbedingungen des Schutzes von Bäumen und anderen Gehölzen sollten aber regionsweit einheitlich sein.“

 

Langenhagener Klimaquiz

Das Grüne Langenhagener Klimaquiz findest Du hier:

https://www.surveymonkey.de/r/VCRZYQ7 

Eine Teilnahme ist bis 31.10.2022 möglich. Die Ergebnisse samt der richtigen Antworten werden danach u.a. auf „Mein Klimablog Langenhagen“ sowie auch auf „wirimklimalog.de“ veröffentlicht.

 

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Aktionstag zur nachhaltigen Mobilität

Am Freitag, 16. Septemberveranstaltete die Klima-und Umweltschutzleitstelle der Stadt Langenhagen als Auftakt der Europäischen Mobilitätswoche auf den Marktplatz einen Aktionstag zur nachhaltigen Mobilität. Mit unseren „Mehr Platz fürs Rad“-Shirts nahmen wir teil und informierten uns über Car-Sharing, Lastenfahrräder und E-Roller. Sogar ein Lastenfahrrad zum Sargtransport wurde von einem örtlichen Beerdigungsunternehmer vorgestellt. Es tut sich also was in Langenhagen beim Angebot im Bereich der nachhaltigen Mobilität. Allerdings ist noch viel Luft nach oben. Besonders die Infrastruktur für Radfahrende in Langenhagen lässt an sehr vielen Stellen zu wünschen übrig.

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GRÜNE im Tomatenparadies

Am 26. August besuchten Mitglieder der GRÜNEN aus Langenhagen, Isernhagen und Burgwedel mit ihrem Landtagskandidaten Tobias Redlin die Gemeinschaftsgärtnerei Ackerpella in Langenhagen/Krähenwinkel. 

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Wahlkampfstart Landtagswahl 2022

Zur Vorbereitung des Landtagswahlkampfes wurden die Dreieckständer mit den neun neuen Motiven zu den Hauptthemen Wirtschaft, Wohnen, Fahrradverkehr, Schule, Landwirtschaft, Mobilität, Naturschutz, Familien und Klima bestückt, nachdem in mühevoller Kleinarbeit die Reste der alten Plakate beseitigt worden waren. Wegen der großen Hitze (35°C) fand die Aktion im Maschinenschuppen von Heinrich Kohne in Schulenburg statt. Nach 1,5 Stunden war die schweißtreibende Arbeit durch die 8 routinierten Helfer*innen erledigt. Jetzt trocknen die Plakate und warten darauf am Sonnabend den Wähler*innen vorgestellt zu werden.

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GRÜNE: Parken wichtiger als Radfahren?

Die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert die Rücknahme des Radverkehrsverbots entlang einer Baustelle an der Walsroder Straße gegenüber dem Eichenpark ein. Neben dem Bauzaun eines Wohnbaugrundstücks ist dort nur eine Fußwegverbindung vorgesehen, ein kürzlich aufgestelltes Schild verbietet den Radverkehr in Richtung Stadtmitte.

„Diese Behinderung des Radfahrens ist nicht nötig.“ stellt Wilhelm Zabel, Vorsitzender der Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, fest. Auf der anderen Straßenseite sind Parkplätze – es wäre kein Problem, diese vorübergehend zu sperren und die beiden Kfz-Fahrstreifen so zu verschwenken, dass neben der Baustelle eine separate Spur für Radfahrende eingerichtet werden kann. „Gerade an einer Hauptverkehrsstraße mit viel Radverkehr ist die derzeitige Regelung ein Affront gegenüber den Radfahrenden“, kritisiert Zabel die Regelung neben der Baustelle. „Die Baustelle wird vermutlich noch ein bis zwei Jahre bestehen bleiben. Für diese Zeit muss auf jeden Fall eine Fahrspur für den Radverkehr vorgesehen werden.“

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Feldrundfahrt mit Fahrrad

Der Langenhagener Landwirt Edgar Schmidt-Nordmeyer zeigt Mitgliedern des grünen Ortsverbandes bei einer Rundfahrt durch seine Felder die angebauten Feldfrüchte und seine Maßnahmen zum Insektenschutz. Anschließend wurde bei kühlen Getränken und leckeren Kartoffelpuffern aus selbst angebauten Kartoffeln noch heiß über die aktuellen Probleme der Landwirt*innen diskutiert.

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Mobilitätswende in Langenhagen ?

Aktionstag Mehr Platz fürs RAD! Jetzt! 18. Juni 2022, eine GRÜNE Aktion zur kommunalen Verkehrspolitik

Bereits in 2021 haben die Grünen mit ihrer Aktion „Mehr Platz fürs Rad“ auf schwerwiegende Mängel an den Radverkehrsanlagen aufmerksam gemacht, haben aber aktuell festgestellt, dass die Mängelliste um weitere Punkte ergänzt werden musste. 
„Radfahren ist Klimaschutz und liegt als vollwertige Alternative für den Stadtverkehr voll im Trend,“ betont Wilhelm Zabel, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Langenhagen. „Dafür benötigen wir durchgängig sichere, attraktive und zügig befahrbare Velorouten von den Ortschaften ins Zentrum und ein gut ausgebautes Netz innerhalb der Kernstadt.“

Die GRÜNEN werden mit ihrer Aktion erneut auf den Radverkehr und seine Anforderungen in Langenhagen aufmerksam machen und starten eine Fahrraddemo am 18. Juni, 15:00 Uhr ab Kaltenweider Platz um auf die vielfach nicht beachteten Anforderungen des Radverkehrs aufmerksam zu machen und deren zügige Umsetzung einzufordern. Eine aktualisierte Mängelliste soll der Verwaltung gegen 16:30 Uhr am Rathaus übergeben werden

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Fahrradpolitische Radtour des ADFC-Landesverbandes mit der Landtagsfraktion der GRÜNEN

Landtagsabgeordneter Detlev Schulz-Hendel, grüner Landtagskandidat Tobias Redlin und ADFC-Landesvorsitzender Rüdiger Henze bei der Einweisung für die Tour

Beispielhaft für die Situation des Radverkehrs in Niedersachsen führte der ADFC-Landesverband am 2. Juni eine fahrradpolitische Fahrt durch den Westen Langenhagens durch. Die acht Teilnehmer:innen (Vorsitzender des ADFC-Niedersachsen Rüdiger Henze; Isabella Breek von der Geschäftsstelle des ADFC; Wolfram Seitz vom ADFC Langenhagen; Detlev Schulz-Hendel, Mitglied der grünen Landtagsfraktion; Tobias Redlin und Julia Stock, Landtagskandidat*innen; Wilhelm Zabel, Vorsitzender der grünen Fraktion in Langenhagen; Rolf Linnhoff, Ortsverbandsvorsitzender der GRÜNEN in Langenhagen) wurden zuerst vom Landesvorsitzenden des ADFC, Rüdiger Henze auf das korrekte Verhalten während der Fahrradtour hingewiesen.

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GRÜNE fordern Radschutzstreifen auf der Hackethalstraße

Zur Diskussion über die Sicherheit für Radfahrende in der Hackethalstraße in Langenhagen-Wiesenau hat die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN jetzt einen neuen Vorschlag beigesteuert. Auf der Ostseite der Fahrbahn soll ein Schutzstreifen für Radfahrende (mit durchbrochener Seitenlinie, siehe beispielhaftes Foto) aufgebracht werden, der von der Heinrich-Heine-Straße im Süden bis zur Einmündung der Straße An der Autobahn im Norden reichen soll.

Ein solcher Schutzstreifen wird als Verkehrszeichen angeordnet. Da die Straßenverkehrsordnung dies in der vorhandenen Tempo-30-Zone nicht zulässt, schlagen die GRÜNEN eine unkonventionelle Lösung vor: Die Hackethalstraße soll aus der Tempo-30-Zone herausgenommen werden, die Zone würde dann jeweils in den angrenzenden Wohnstraßen beginnen. Wegen der Schule und des Verkehrs aus dem Gewerbegebiet muss jedoch die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h für die Hackethalstraße angeordnet werden.

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