Am 8. Dezember 2025 trafen sich Führungskräfte der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH – darunter Geschäftsführer Maik Blötz sowie Stefanie Vehling, Mario Honkomp und Lothar Schlüter aus den Bereichen Immobilien und Flächenvermarktung, Strategie&Nachhaltigkeit – mit Vertreterinnen und Vertretern der GRÜNEN zu einem intensiven Austausch. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Gewerbefläche Airport West II, die Zukunft der Nachtflüge sowie die Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie des Flughafens.
Im Rahmen des Austauschs stellte Geschäftsführer Maik Blötz aktuelle Daten, Fakten und Planungen des Flughafens vor. Dabei verwies er auf die hohen Kosten des Fliegens in der Bundesrepublik Deutschland als begrenzende Rahmenbedingungen. Insbesondere Ausgaben für Flugsicherung, Sicherheitsschleusen und die Luftverkehrssteuer sorgten für einen erheblichen Kostendruck im Flughafenbetrieb.
Die GRÜNEN äußerten ihre Bedenken gegenüber der geplanten Gewerbefläche Airport West II. Insbesondere sprachen sie sich gegen die Ansiedlung weiterer Logistikunternehmen in Langenhagen aus. Die Flughafenleitung verwies darauf, dass die Verkehrsführung auf die A352 ausgerichtet sei und überwiegend kaum bewohntes Gebiet belaste. Zudem befinde man sich in engem Austausch mit der Stadtverwaltung und werde keine Logistikunternehmen ohne abgestimmte Verfahren ansiedeln. Für die künftigen Beschäftigten der dortigen Unternehmen sei eine Busanbindung vorgesehen, die derzeit dreimal täglich verkehre und bei Bedarf ausgeweitet werden könne.
„Für uns ist entscheidend, dass die Entwicklung am Flughafen nicht zulasten der Lebensqualität in Langenhagen geht. Weitere Logistikansiedlungen sehen wir hier sehr kritisch“, betonte Wilhelm Zabel, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN.
Beim Thema Nachtflüge blieben die Positionen unterschiedlich. Die GRÜNEN verwiesen auf die gesundheitlichen Belastungen für die Anwohnenden und setzten sich dafür ein, touristische Nachtflüge in die Tageszeiten zu verlagern. Die Flughafenleitung machte hingegen deutlich, dass eine solche Verlagerung erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen hätte. Nach Einschätzung des Flughafens sei rund ein Drittel des Umsatzes betroffen, da die derzeit nachts operierenden Airlines diese Flüge tagsüber nicht durchführen könnten oder wollten.
Die GRÜNEN nahmen die Informationen zu den Klima- und Umweltschutzaktivitäten des Flughafens anerkennend zur Kenntnis. Der Flughafen investiere gezielt in Photovoltaik und betreibe aktive Biotoppflege. Zudem seien zwei Blockheizkraftwerke in Betrieb; perspektivisch sei auch der Einsatz von Geothermie vorgesehen. Ziel sei es, bis 2045 bilanziell klimaneutral zu werden. Als Zwischenziel werde eine CO₂-Reduktion von 65 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 1999 angestrebt.
„Es ist positiv zu sehen, dass der Flughafen konkrete Schritte in Richtung Klimaneutralität geht. Für uns bleibt wichtig, dass diesen Zielen auch weiterhin konsequente Maßnahmen folgen“, erklärte Monika Geretshauser, Vorstandsmitglied des GRÜNEN Ortsverbands Langenhagen.
Die GRÜNEN thematisierten zudem Inklusion, Integration und Gleichstellung, die nach Angaben der Flughafenführung im Unternehmen verankert seien.
Am Dienstag, 14. April findet um 19:30 Uhr in der Mensa der IGS Langenhagen ein Ortsverbandstreffen des Langenhagener Ortsverbands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN statt. In der Zeit von 18:00 - 19:30 Uhr findet die für Mitglieder offene Vorstandssitzung statt.
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