23.07.2021

Breitere Radwege gefordert!

Umbau der Walsroder Straße zwischen Ehlers- und Niedersachsenstraße, hier: Bushaltestelle Elisabethkirche am dortigen Theissenplatz - gerechte Verteilung des verfügbaren Verkehrsraums?
Obwohl der Üstra eine Busbucht zugestanden wird, ist die geplante Verengung des Rad- und Fußweges auf 1,60m nicht nachvollziehbar!

 

Die Ratsgruppe BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN – Die Unabhängigen fordert breitere Radwege an der Walsroder Straße. Die Stadtverwaltung hat Entwürfe des Ausbaus der Teilstrecke zwischen der Ehlersstraße im Süden und der Niedersachsenstraße im Norden zur Diskussion gestellt. Als Breite der Radwege wird darin „> 2,00 m (restlicher zur Verfügung stehender Verkehrsraum)“ empfohlen. Für die Grünen/Unabhängigen forderte das Ratsmitglied Wilhelm Zabel im Verkehrsausschuss mindestens 2,40 m breite Radwege. Dies wäre bei gleichbleibender Fahrbahnbreite (6,50 m) möglich, es müssten lediglich Zwischenräume hinter Schrägparkplätzen auf 85 cm verkleinert werden.

„Durch elektrisch unterstützte, schnellere Räder wird es häufiger zu Überholmanövern auf den Radwegen kommen.“ ist sich Zabel sicher. „Auch für Lastenräder und Dreiräder brauchen wir breitere Fahrradwege in Langenhagen.“

Im Ausschuss wurde der entsprechende Änderungsantrag der Ratsgruppe abgelehnt. Für Dirk Musfeldt, den Vorsitzenden der Gruppe BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN – Die Unabhängigen, ist das unverständlich. „Alle Parteien behaupten, den Radverkehr fördern zu wollen.“ stellt Musfeldt fest. „Vor einer Konkretisierung schrecken sie dann zurück und halten am Vorrang des Autos fest. Dabei wäre der Kfz-Verkehr nicht beeinträchtigt, die Mindestabstände würden eingehalten.“

Die GRÜNEN hatten vor Kurzem mit einer Fahrrad-Demo für „Mehr Platz fürs Rad“ geworben und halten attraktive Radrouten auch für das Erreichen der Klimaschutzziele für unverzichtbar.



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